|
Aktuelle Ausgabe
© by Werbeagentur Indesign
with ez.no
|
|
Der Bauernsprecher hilft!
|
 |
|
Zur Diskussion gestellt: Kleine Betriebe benachteiligt
|
|
Werden kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe benachteiligt?
|
Autor: Hans Meister
|
Veröffentlichungsdatum: 28.01.2005 15:10
|
|
|
|
| |
|
|
| [ 08.02.2005 05:55 ] |
theres |
|
|
Diese Art des Umganges miteinander ist schon bedenklich.
Hätte nicht gedacht, dass der Bauernkanibalismus schon so weit fortgeschritten ist. Das kommt davon, wenn jeder meint, er könnte nur überleben, wenn er grösser wird.
Leider wird vergessen, dass der bereits grössere Betrieb auch nur wachsen kann- wenn der Nächtskleinere aufhört.
Mit dieser Form des Wirtschaftens geht sehr viel kaputt:
Solidarität, Gemeinschaft, bäuerliche Kultur.
Das Miteinander von Haupt-Neben- und Zuerwerbsbetrieben war es doch, dass auf dem Land draussen all das bewirkt hat, dass das Landleben menschlicher macht, als in der Stadt zu leben.
Aber je grösser die Konkurrenz, umso grösser das Gegeneinander.
Was mir in der heutigen Zeit fehlt, sind Persönlichkeiten, die in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsfindungen auch noch erkennen, dass die christlichen Werte für eine lebenswerte Zukunft sehr wichtig sind.
regi
|
|
| |
|
|
| [ 03.02.2005 07:39 ] |
Senta |
|
|
> Hallo lieber junger Berufskollege,
über deinen Beitrag musste ich eine Nacht schlafen-
es hat mich ziemlich getroffen, wie du schreibst.
So ungefähr, hört auf, dass ich wachsen kann, ich zahle einen sehr guten Preis, soviel erarbeitet ihr ja gar nicht- denn es kommt eh alles von den Prämien.
Und weil ihr so "dumm" seid und eben nicht aufhören wollt, drum mache ich jetzt ein Studium.
Wachsen oder Weichen in seiner reinsten Form-
da kann niemals bäuerliche Solidarität oder Zusammenhelfen entstehen-
wenn nur noch gewartet wird, dass einer aufhört, damit der andere wachsen kann.
Man sollte bei derartigen Wünschen nur bedenken, dass auch beim Wachsen wieder ein grösserer Betrieb wartet, der den noch kleineren schlucken möchte.
Wenn das unsere Zukunft ist, das Fressen und Gefressen werden-
dann gute Nacht.
Lieber junger Berufskollege, du stehst noch am Anfang deines beruflichen Weges, ich wünsche dir noch viel Erfahrung, Wissen und Weitsicht- aber auch die Einsicht, dass ein Hof mehr ist, als nur die Fläche, die Hektars, sondern da hängen Menschen dran, Geschichte,
Ahnen, das mag in deinen Augen alles nichts zählen,
Bäuerlichkeit ist vielleicht momentan nicht sehr modern,
aber all die, die auch auf ihren Höfen leben wollen-
hängen vielleicht mit sehr viel Herz drinnen.
Dass alle so unzufrieden sind, wie du schreibst,
also ich kann das so nicht feststellen,
man/frau müssen nur lernen, sich auf dem Hof Lebensqualität zu schaffen,
denn Geld alleine ist nicht alles.
Wir haben auch einen Hofnachfolger, ich bin nur froh, dass dieser Nachfolger begriffen hat, das ein Leben im Haifischbecken sehr stressig ist, ständig zu fressen oder gefressen zu werden- ist mit Sicherheit kein nervenschonendes leben.
freundl. Grüsse
senta
|
|
| |
|
|
| [ 03.02.2005 23:38 ] |
biolix |
|
|
> hallo !
hast recht crosscountry mit 21 hab ich vielleicht auch noch so gedacht..
doch was sagst du zum thema, sind kleine benachtailigt ?
lg ;-) biolix
|
|
| |
|
|
| [ 04.02.2005 06:40 ] |
theres |
|
|
>Griass Euch,
da ist ja eine interessante Diskussion, die ihr führt-
gross- gegen klein, wachsen oder weichen.
Genau wie in der globalisierten Welt-
bloss wenn ich mir die Auswirkungen anschau,
dann bin ich mir ziemlich sicher,
dass dabei am Ende alle draufzahlen.
Neolibaerales Wirtschaften-
wo sind helle Köpfe und Charkterstärken, die zeigen,
dass es auch anders geht?
Soziale oder ökosoziale Marktwirtschaft-
Symbiose- statt Kampf?
regi
|
|
| |
|
|
| [ 01.02.2005 09:57 ] |
lehrerfranz |
|
|
Leider sind einige Beiträge zuwenig differenziert. Die SVB-Beiträge betreffend gibt es die Höchstbemessungsgrundlage die zu disskutieren ist. Sie wird erreicht bei einem Einheitswert von ca. 65000.-€. Hat aber der Landwirt ein ausserlandwirtschaftliches Einkommen, so kann er wesentlich früher an die Höchstbemessungsgrundlage kommen und die darüber bezahlten SVB-Beiträge zurückfordern.
Weiters kommt bei Betriebspämien über 5000.-€ die Modulation zum tragen.
Die Bemessung des Einkommens steigt auch mit der Höhe des Einheitswertes (37%,41%,45%).
Benachteiligt wird der kleinere Betrieb in erster Linie durch die Fixkostendegression (Gesetz der Massenproduktion). Und damit kämpfen wir alle. Der Melkmaschine ist es egal ob sie 20 oder 60 Kühe pro Tag melkt.
Benachteiligt ist der kleine Landwirt auch beim Betriebsmitteleinkauf und bei den Abnehmern seiner Produkte (Mengenstaffelung).
|
|
| |
|
|
| [ 31.01.2005 15:27 ] |
dorni |
|
|
Noch sind genug Kleine vorhanden die man ausnehmen kann!
|
|
| |
|
|
| [ 28.01.2005 22:36 ] |
biolix |
|
|
klar doch...
Schauen sie sich das SVB system der Bauern an, die einheitswertstaffelung z.B. , die kleinen zahlen mehr, umso mehr du hast wirds immer weniger, bist du gar nichts mehr zahlst..was heisst das z.b. am Pachtmarkt; der größte hat bis zu 250 Euro Vorsprung...
Untergrenzen bei Investitionsförderungen, kleine INvestitionen z.b. in NÖ unter 35 tsd und 50 tsd da ist nichts mehr..
WEiters die Härte und Sonderfälle bei der GAP Reform: Untergrenzen von 500 euro und 1000 euro oder 2ha .... bei 40% der Betrieben machen 500 Euro Entkoppelte Prämie 30% ihrer Jahresprämie aus, was ist daran ökosozial ??? DIese Politik ist weder öko noch sozial !
und es wird ja noch besser mit den Vorschlägen zum Neuen ÖPUL: Erhöhen wir die Investitionsförderung, wem nutzt, dem "aktiven", sind aktive nur mehr die die wachsen wollen und die die zufrieden mit dem sind was sie haben, die "inaktiven"... werden eher die großen wachsen auf grund der o.a. Vorsprünge ( ja einer fehlte noch Maschinenkosteneinsparungen bis 30 % ) oder die kleinen , sie werden mir die frage sicher beantworten Hr. Meister ?
Daher fordere ich ein Fördersystem nach dem degressiven SVB System und mit sagen wir mal 30 000 Euro Höchstbetrag pro SVB versicherten am Betrieb, glauben sie wie das SVB system auch aufleben würde, wie viel versicherte die SVB der Bauern mehr hätte.. wär das nicht toll.. und den kleine blieb wirklich ne chance ?
lg biolix
p.s. apropos wer ist klein, heute sinds die 25 ha betriebe ind 5 jahren die 50 ha betriebe und in 20 die 100 ha betriebe...aber egalder kleinere wird nach o.a. immer der besch... sein, muß das sein ? Warum fördert man das Wachstum und den Arbeitsplatzverlust anstatt umgekehrt zu handeln ?
|
|
[ zum Forum ]
|
|
|
|