Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

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Name: hans_meister 13-06-2013 16:31 nach oben

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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Bienen, Berlakovich, Bayer, Bauern... Warum gelingt es der Landwirtschaft so schwer die Öffentlichkeit von ihren Anliegen zu überzeugen? Braucht es mehr Emotionen statt Fachchinesisch?

Name: JD6230 antwortet um 13-06-2013 17:16 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
das einzige was funktioniert, wäre bei der Krone und bei div. Gratis-Zeitungen genügend zu Spenden. Dann würde von dieser kleinformatigen Seite nur PRO-Landwirtschaft-Stimmung verkündet und es könnte wahrscheinlich alles FACHLICH diskutiert werden.

Name: walterst antwortet um 13-06-2013 18:21 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
ich bin kein Krone-abbonent, aber so viel ich an Einblick gewonnen habe z.B. in den letzten Wochen zur Almthematik kommen die Bauern in der Krone besser weg als hier im Forum oder sogar besser als in den Zeitungen der eigenen gesetzlichen Vertretung.

Name: bru antwortet um 13-06-2013 21:17 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Die Landwirtschaft hat es nie richtig verstanden, die moderne Landwirtschaft der Bevölkerung zu vermitteln. Viele kennen das Bild der Landwirtschaft nur mehr aus der idealisierten Werbung. Und Lebensmittel stehen scheinbar unbegrenzt zur Verfügung. Die Vorstellung der Bevölkerung von Landbewirtschaftung und der der Bauern triften immer mehr auseinander.
Das Problem sind auch die reisserischen Schlagzeilen bei hochemotionellen Themen. Fundierte Sachkenntnis der Redakteure sucht man vergebens und bringt auch keine Auflagen.
Letztendlich treibt es aber die Politik auf die Spitze. Bei fachlichen Argumenten wird hier nur noch gegähnt. Man spielt mit den Emotionen der Bürger ein Katz und Maus Spiel. Längerfristig bewirkt die Opposition genau das Gegenteil von dem, was sie ursprünglich wollte. Es werden Lebensmittel mit geringeren Produktionsstandards importiert. z.B Käfigeier,
Mit Emotionen erreicht man alle Bürger, mit fachchinesisch nur die Gebildeten!
mfg bru

Name: freidenker antwortet um 13-06-2013 21:42 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@hans_meister

ja, denn die Landwirtschaft ist ja kein haufen von personen mit gleichen interessen.

mfg

Name: Steff23 antwortet um 14-06-2013 07:48 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@bru

absolute Zustimmung. Guter Beitrag.
Man sollte aufhören irgendeine Scheinwelt der Landwirtschaft der Bevölkerung zu vermitteln sondern die Realität.
Ich sag nur Ja Natürlich Werbung mir dem Schweinderl. Da kommt mir das kotzen. Der Konsument glaubt wirklich das die Schweine am Hof frei herumlaufen und dem Bauern auf Schritt und tritt folgen.
Volksverblödung.....

mfg
Steff

Name: 50plus antwortet um 14-06-2013 08:37 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@bru und steff

Volle Zustimmung!
Die Menschen brauchen mehr Aufklärung, mehr Hausverstand und weniger emotionale Märchenerzähler. Das große Geld wird von der modernen Gesellschaft für Emotionen ausgegeben, ein Umdenken wird irgendwann von selber kommen.


Name: Spring antwortet um 14-06-2013 09:56 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@50plus - Vollkommen Richtig ! Mehr Aufklärung um das Umdenken in Richtung Hausverstand zu fördern !
Hat die EU-Diktatur die Bauern schon manipuliert, weil es leicht verdiente €uronen gibt ! EU ist Wiedergeburt der Sowjetuinion und unsere Politiker ihre Marionetten. Niki wehrt sich auch schon, aber er ist Gefangener der EU-Kommissare.
Hilfe für das Volk, statt für Banken !
--------------------------
Ich stelle das Youtube von Dirk Müller " Der verarschte Bürger der BRD GmbH- Dirk Müller spricht die Wahrheit " herein und es kann nicht oft genug erwähnt werden.
Es ist höchste Zeit und nicht wenn es zu spät ist !
Der EU-Austritt ist eine Chance Österreich mitbestimmen zu lassen -- siehe Schweiz. Noch ist die EU nur ein Staatenbund und noch ist es nicht zu spät, sich auf den " Über Allem Stehend " zu berufen und den Soziopathen eine Absage zu erteilen - EUAUS


Die Agenda "Zu Tuende" wird lauten: 1. Wie retten wir unseren Arsch?
2. Wie enteignen wir die Bürger?
3. Wie halten wir sie anschließend ruhig oder zumindest am Boden?
4. Wie behalten wir die Macht (= Wie halten wir den unbändigen Glauben der Masse aufrecht, daß der Staat eine gute Sache ist)?
5. Wie beginnen wir das Illusions- und Enteignungsspiel von vorne?
Nebenpunkte werden sein:
6. Wer wird als Kollateralschaden aus unseren unteren Reihen (die Möchtegern-Elite der selbsternannten Elite) geopfert?
7. Auf wie viele Bürger können wir verzichten, ohne daß eine Mindestanzahl an Sklaven unterschritten wird, die unsere täglichen Bedürfnisse erfüllen ohne es zu merken? (= Vorgabe für maximale Verluste für den nächsten Weltkrieg bzw. regionale (Bürger-)Kriege.
8. Welches Zivilisationsniveau gestatten wir den Überlebenden? (Immerhin war das Internet nicht gerade förderlich für unsere Ziele.)
Wichtigster Merksatz bei allem:
Teile und herrsche.
Am besten aus dem Hintergrund, sodaß niemand merkt, daß du überhaupt existierst. (Kopyright unbekannt und sehr Intelligent geschrieben)



 

Name: bgld antwortet um 14-06-2013 13:41 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Ich habe mir diese Frage auch schon öfter gestellt!! Einen Grund oder einen Schuldigen werden wir wahrscheinlich nicht finden, da sich das so Entwickelt hat und nicht durch ein einziges Ereignis hervorgerufen wurde.
Was mir aber schon auffällt ist, dass unsere Bauernvertretung zu wenig Selbstbewusst auftritt. Wie kann es sein, das Berufsstände die weit weniger Mitglieder oder Anhänger als die Landwirtschaft haben so gute öffentliches Ansehen oder auch Finanziellen Schutz haben und die Landwirtschaft nicht?!?!?
zB.: Tierärzte, Rechtsanwälte,...

Bei den ganzen Pflanzenschutz Diskussionen die wir gerade haben würde ein Machtwort der Vertretung schon was helfen, diese gehen aber immer in die Defensive und lassen sich einschüchtern. Danach wird dann etwas verboten und wir sind wieder die grausamen Bauern die es Jahrelang angewendet haben!!

LG

Name: helmar antwortet um 14-06-2013 13:59 auf diesen Beitrag nach oben

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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Seien wir doch mal ehrlich......auch hier im Forum geht's manchmal ziemlich heiß her wenn verschiedene Standpunkte von Bauern aufeinander treffen, welche "Gefechte" liefern sich oft Bioenthusiasten und Bioskeptiker. Und wenn ich mir so den Lampert mit dem reifen Ampfer in der Werbung anschaue wundert mich nicht dass sich eigentlich sagen wir mal, eher pflanzenbauliche Schlamperei so gut rüberbringen läßt.
Meiner Meinung nach hat aber auch die bäuerliche Interessenvertretung, egal welcher Richtung und Partei, eine Mitschuld daran dass die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen kann. Gerade um Fördermittel zu rechtfertigen wurden und werden die "kleinen Bauern" vor den Vorhang gezerrt. Und besonders jene welche mit der Sense und Steigeisen mähen, werden wenns mal passt, von Politikern und EU-Kommissaren besucht. Man hat schlicht und einfach versäumt zu sagen dass viele dieser kleinen Bauern nicht nur ohne Förderung nicht mehr existieren können, sondern meistens auch noch einer ausserlandwirtschaftlichen Beschäftigung nachgehen, also doppelt arbeiten.
Man hat es versäumt und tut das noch immer, zu sagen dass ein hauptberuflich bewirtschafteter bäuerlicher Betrieb auch eine gewisse Grösse haben muß und dass es dort halt mit dem händisch melken nicht geht. Und dass überhaupt maximal 1 % aller Kühe mit der Hand gemolken werden uvm.

Gerade jene welche so gern den Tierschutz zitieren sollte vor Augen geführt werden wie sehr sich an einem heißen Sommertag sich Kühe in eingestreuten Liegeboxen im hellen, luftigen geräumigen Laufstall wohlfühlen.......auch in der Werbung. Oder gerade dort........wenn es der Anonym feststellt. Da müßte doch die Landwirtschaft vom dem noch was gut haben, wegen des Güllefasses.
Mfg, Helga
PS die "Janatürlich-Kuh" mit den Hörnern, ist euch da schon aufgefallen dass diese keine Ohrmarken hat?
Mfg, Helga


Name: grassi antwortet um 14-06-2013 14:15 auf diesen Beitrag nach oben

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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Vielleicht mit mehr Ehrlichkeit??


Gruß grassi

Name: Spring antwortet um 14-06-2013 14:34 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@bgld dein Zitat:( Ich habe mir diese Frage auch schon öfter gestellt!! Einen Grund oder einen Schuldigen werden wir wahrscheinlich nicht finden, da sich das so Entwickelt hat und nicht durch ein einziges Ereignis hervorgerufen wurde.)
-----
doch wir haben einen Schuldigen - die Entwicklung der veramerikanisierten EU-Dikatur die wir für ein zufriedenes Leben und friedliches Leben nicht brauchen.

Emotionen = Humane Politik Mitbestimmungsrecht vom Volk das sich für den Frieden einsetzt und dem Größenwahn der Banken keine Chance lässt

Fachchinesisch = Demagogen neurotische schizophrene Soziopathen-Politik die das Volk verblöden und Vernichten wollen und diese ja gar nicht verstehen dürfen dass sie uns versklaven wollen


 

Name: bgld antwortet um 14-06-2013 16:49 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@ Spring
Deine Aussage hat sicher etwas wahres!! (Größenwahn und amerikanisierung,....)

Ich weiß aber nicht was das speziell mit dem Ruf der Bauern in Österreich zu tun hat!!
Es gibt ja genügend Berufsgruppen die genauso von dieser Amerikanisierung betroffen sind und trotzdem einen guten Ruf genießen!! Und für ihre gute Arbeit jedes Jahr 4 % Lohnerhöhung bekommen!!

Lg

Name: Spring antwortet um 14-06-2013 17:35 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
bgl - korrigiere: und durch den Größenwahn der Banken keine Chance lässt...

wenn es für gute Arbeit keine Lohnerhöhung mehr gäben dürfte, dann wären die Angestellten frustriert. Wir müssen an die Kleinstrukturierung der Bauern denken, die die EU an die Wand fährt. Die Qualität der Lebensmittel ist nicht mehr gegeben sondern nur Quantität. Unser wervolles Trinkwasser wollen wir selbst und privat vermarkten... etc.. Der Staat muss die Bürger unterstützen dass sie Arbeitsplätze schaffen können und nicht wir den Staat und die Banken finanzieren .. bis nur mehr die Leute durch Gelddrucken ohne Ende beruhigt und ruhig gestellt werden bis dem Grundeigentümern und vor allem dem kleinen Mann die Enteignung droht ..


Name: Spring antwortet um 14-06-2013 17:54 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
und vor allem ist ein Mitbestimmungsrecht vom Volk sehr wichtig .. alleine daran kann man erkennen wie " Geistig Gesund " der großteil der Bürger eigentlich noch tickt... und es macht das Arbeiten wieder mehr Freude .. zufriedene Angestellte haben zufriedene Arbeitgeber etc.. Stronach formuliert das richtig und einfach so dass es das Volk versteht.. die Leute sind frustriert wenn sie arbeitslos sind

Name: Spring antwortet um 14-06-2013 18:05 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Meine Tochter ist studierte Ökonomin und schmunzelt über meine einfachen Argumente, weil sie wirklich wahr sind, und mann muss auf die Strasse gehen etc.. , um etwas zu bewegen wenn wir uns nicht bis in die völlige Abhängigkeit versklaven lassen wollen.

Name: Hausruckviertler antwortet um 14-06-2013 21:07 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Eine gute Frage. Ich denke, dass die Landwirtschaft gar keinen so schlechten Stellenwert in der Öffentlichkeit hat. Aber er könnte noch wesentlich besser sein. Nur wer ist verantwortlich dafür, dass die Arbeit und die Werte, die die Bauern vermitteln, richtig in die Öffentlichkeit gebracht wird? Die Bauern selber? Ich glaube nicht, denn dazu müssten sie direkten Zugang zu dem Medien haben, das heißt, dass Bauern dort sitzen wo bestimmt wird was geschrieben wird. Da sitzen aber nur sogenannte "Gstudierte", die wenig bis gar keine Anhung von dem haben was notwendig wäre um den Bauernstrand in der Öffentlichkeit so zu präsentieren, dass in der Bevölkerung ein durchwegs positives und wahrheitsgemäßes Bild der Bauern entsteht. Nur werbemäßig läßt sich so ein Bild nicht gut verarbeiten. Da muß schon ein idyllisches Bild erzeugt werden, das der Wahrheit in keiner Weise entspricht.
Man braucht sich nur im Bekanntenkreis ein bisschen umhören, wie das ahnungslose Volk die Bauern gerne sehen würden. Genauso wird der Bauernstand in der Öffentlichkeit von der Werbewirtschaft dargestellt. Ja zum Teil sogar ins Lächerliche gezogen, Billa z.B.
Die Produkte die der Bauer erzeugt braucht jeder zum leben, deshalb ist das Interesse in der Öffentlichkeit schon sehr groß, wenn es irgend ein Problem gibt. Seien es die Bienen, die Vogelgrippe, BSE etc. etc. alles wird von den Medien bis zum geht-nicht-mehr ausgeschlachtet. Berichte vollgestopft mit Lügen, Wahrheiten und Halbwahrheiten machen die Runde und heben den Umsatz der Medien. Wie es den Bauern dabei wirklich geht, interessiert kein Schwein.
Der Stellenwert des Bauern sollte eigentlich durch die Tatsache, dass er dafür sorgt, dass ausreichend Lebensmittel in bester Qualität auf den Markt kommen, von Haus aus ein sehr hoher sein.
Der Großteil des Volkes ist dumm genug um immer wieder darauf hereinzufallen was marktschreierisch von den Politikern, von verschiedenen Organisationen, von den Medien im Allgemeinen und der Werbung im Besonderen, in die Öffentlichkeit hinausposaunt wird. Egal worum es sich handelt.
Der Bauer will in Ruhe gelassen werden, seinem Wert entsprechend angesehen werden, in seiner Arbeit vom überbordenden Bürokratismus nicht allzuviel gestört werden, und ganz wesentlich, für sein Produkt ordentlich bezahlt werden. Dann kann ihm die ganze Seitenblickegesellschaft, die Medienwirtschaft und die Politik den Buckel herunterrutschen.

Name: holzerandreas antwortet um 14-06-2013 22:09 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Unsere Landwirtschaftliche Vertretung versucht zu Beschwichtigen und alles Herunter zu spielen.
Weil man befürchtet die Bevölkerung könnte etwas falsches verstehen und sich nicht auskennen.

Wie beim Tema Glyphosat, die Ages schreibt die Studien sind nicht richtig, Berlakovich will die Anwendung im Schrebergarten verbieten und glaubt alles ist wider in Ordnung. Nur "Der Standard" schreibt wie Glyphosat ins Mehl kommt. Nicht einamal im LK Portal "Agrarnet" lesen die Landwirte selbst wie das möglich ist.
Das man seit Jahren mit Glyposat im Grünland keine Ampfer Bekämpfung durchführenen darf weil es die Embryonal- und Fötalentwicklung der Kühe stört. Wen man mit Glyposat Getreide Totspritzt das Stroh nicht den Tieren Füttern oder Eintreuen darf weil der Wirkstoff nur im Boden Schnell abgebaut wird weiß die AGES und Berlakovich, nur das Getreide das darf man Essen.
Sikkation (Totspritzen von Getreide) muss verboten werden, dann haben wir den Billigen Wirkstoff auch noch in 20 Jahren.
Ich bin Konv. Landwirt und setze selbst Jährlich Glyposat auf 20% der Flächen zur Unkrautbekämpfung ein.


Name: biolix antwortet um 14-06-2013 22:36 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Hallo !

Danke Andreas ! schön das es sehr vernünftige konv. Bauern gibt !!

Nur eine kleine Klarstellung, MR Berli will Round up nicht für die SChrebergärten verbieten, nin das geht ja nicht, steht er der chemischen Industrie viel zu nahe, bzw. seine Partei, er will nur das diese PSM nur mehr in "Fachgeschäfte" verkauft werden dürfen...

Aber ich glaube irgend jemand starte jetzt eine Petition bzw. Antrag im Parlament wenigstens die ca. 20% die in Kleingärten verbraucht wird, zu verbieten.. schau ma wer da mit stimmt ?!

lg biolix



Name: Tyrolens antwortet um 15-06-2013 08:54 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Auch heute noch hat Glyphosat eine Zulassung für Grünland.

50% gehen in den nichtlandwirtschaftlichen Bereich.

Name: bgld antwortet um 15-06-2013 09:06 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@ Holzerandreas

Ich bin genau deiner Meinung!! Bin auch konv. und setzte ab und zu Round up für die Unkrautbekämpfung ein!!! Aber die Sikkation gehört verboten!! Was noch verboten gehört, ist die Anwendung von Glyphosat in allen privaten Haushalten und öffentlichen Einrichtungen!! Man könnte das jetzt ganz einfach Argumentieren, dass die Landwirte fachliche Weiterbildungen haben und die PSM viel sachgerechter Anwenden als alle anderen (was zum GROßTEIL auch wirklich so ist). Außerdem müssen sie Aufzeichnungen führen und alles dokumentieren!

Wenn dieses Szenario eintritt, wäre dass mal ein Gewinn für die Bauern und wir hätten mal gezeigt wo der Hammer hängt!! Berlakovic und co. sind gefordert.
Aber meine befürchtung ist, so drauf wie die alle sind und da geht es dann wieder um das Auftreten der Vertretung, dass es genau umgekehrt kommt!! In Gärten erlaubt, in der LW Verboten!!

LG

Name: helmar antwortet um 15-06-2013 09:59 auf diesen Beitrag nach oben

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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Ich bin seit 2000 wieder konventionell gewesen und habe deshalb auch nicht den Ampferstecher weg geworfen. Ihr habt schon recht...gerade die Landwirtschaft ist die einzige Branche welche all diese Mittel nicht nur bei der Anwendung dokumentieren muß und kontrolliert wird. Mich würde interessieren wieviel die Baumärkte an diesen Mitteln umsetzen. Dann könnte man vergleichen. Die Problematik ist dass Gifte nun mal gifte sind.......und als solche wird die Anwendung in der Landwirtschaft oft von jenen verteufelt welche die oft vielfache Menge derselben Substanz auf ein paar m2 des Gartens rund ums Haus verwenden.
Und sollte es Zahlen geben ist es die verdammte Pflicht aller Bauernvertreter, diese öffentlich zu machen. In unserem Graben hat nach längerer Zeit auch die ÖBB wieder gespritzt. Vielleicht deshalb, um die Biber...wer weiß schon?
Mfg, Helga

Name: bgld antwortet um 15-06-2013 10:07 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@ Helmar

Ein Drittel des gesamten Glyphosates, welches in Österreich Angewendet wird, wird nicht in der Landwirtschaft verwendet!!!

Lg

Name: 50plus antwortet um 15-06-2013 11:24 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Allein wenn man sieht, wie manche Menschen auf den Gräbern das Schneckenkorn verteilen, krieg ich die Krise, mit einer solchen Menge könnte man den ganzen Friedhof behandeln.

Name: helmar antwortet um 15-06-2013 11:28 auf diesen Beitrag nach oben

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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Hallo 50 Plus.....Aber dort richtet das Schneckenkorn noch am wenigsten an.......Allerdings gibt es gar nicht so wenige Friedhöfe auf Anhöhen mit Nähe zu Quellen, da schauts dann anders aus.
Mfg, Helga

Name: teilchen antwortet um 15-06-2013 11:41 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@Steff23

Ad Ja! Natürlich
Nein die Konsumenten glauben nicht, dass alle Schweine frei herumlaufen. Sie glauben auch nicht, dass Schweine mit dem Bauern reden können.
Das glauben vielleicht noch Kinder.

Da geht's einfach um Werbung, und die schaut man sich normalerweise nicht freiwillig an, wenn sie nicht unterhaltsam und interessant wäre.
Da brauchst nicht gleich kotzen.

Name: iderfdes antwortet um 16-06-2013 09:12 auf diesen Beitrag nach oben

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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Es ist eben schwierig für die Bauern, ihre Sicht der Dinge darzulegen, wenn andere ein nicht gerade realistisches Bild der Landwirtschaft zeichnen. Oder wer hätte geahnt, dass unser Einkommen sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt hat? (Zumindest, wenn man nicht aussagekräftige Zahlen verwendet und keine Ahnung davon hat, dass Umsatz nicht gleich Gewinn ist.) Und das ist nur ein Beispiel von vielen.
Hurra, wir sind reich  

Name: 50plus antwortet um 16-06-2013 09:46 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@helga
Wenn der Friedhof in der Nähe einer Quelle liegt, dann ist das Wasser ohnehin schon sehr "vitaminreich" - Prost-Mahlzeit! ;-)))

@teilchen
Du glaubst ja garnicht, was manche Konsumenten alles glauben! ;-))) Die Werbung ist nicht ganz schuldlos dran.....Solange sich ein immer größer werdender Teil unserer Bevölkerung selber keine Meinung bildet und alles glaubt, was ihr vorgekaut wird, ist sie arm dran - auf allen Ebenen.

Name: Fallkerbe antwortet um 16-06-2013 14:31 auf diesen Beitrag nach oben

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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@50plus,
ich fiinds immer wieder lustig, das ausgerechnet manche Bauern die Konsumenten für dümmer halten, als sie selbst es sind.
Woran liegts? Haben sie wirklich den hausverstand gepachtet, oder liegt an der etwas verschobenen selbstwahrnehmung?



Name: cat antwortet um 16-06-2013 15:33 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Solange es unsere Berufsvertretung (vom Minister abwärts bis zu den Kammerräten) schafft, aus Problemen der Pflanzenschutzmittelindustrie und der Zulassungsbehörden (Rückstandsproblematik bei PSM) ein massives Problem für die zum überwiegenden Teil redlich arbeitende (und PSM anwendende) Bauernschaft zu machen, kann keine Überzeugungsarbeit geleistet werden!
Ein dreifaches "Hoch" für diese Leistung dem Bauernb(schw)und!!!

Name: 50plus antwortet um 16-06-2013 16:36 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@fallkerbe
Es tut mir leid, dass du mir nicht folgen konntest, aber es freut mich, wenn ich dich wenigstens erheitern konnte! ;-)))

Name: teilchen antwortet um 16-06-2013 21:00 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

@50plus

Was glauben denn Konsumenten alles? Bitte um Quellenangaben, bevor Du etwas behauptest.
Lies einfach einmal etwas über Werbewirkungsforschung, dann weißt Du mehr.

Die meiste Werbung spricht uns primär als Konsumenten an, sie hat zum Ziel dass wir etwas kaufen.
Wahlwerbung hat zum Ziel, dass wir eine bestimmte Partei wählen, oder überhaupt wählen gehen.
Spendenwerbung hat zum Ziel, dass wir spenden.

Ich habe noch nie eine Werbung gesehen, die zum Ziel hat, dass wir Verständnis für die Bauern haben.
Immer wenn Bauern in der Werbung zu sehen sind, dann ist das Ziel, dass wir etwas kaufen.


Name: 50plus antwortet um 16-06-2013 22:36 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Liebes teilchen, ich brauche keine Werbewirkungsforschung betreiben, diese Spielchen zu durchschauen sollte zur Allgemeinbildung gehören. Es stört mich, dass dabei die Ehrlichkeit viel zu kurz kommt. Und jenen, die lügen, dass sich die Balken biegen, wird oft am meisten geglaubt.
Was manche Konsumenten glauben, das hört man aus Gesprächen mit Bekannten heraus und ich freue mich immer wieder, wenn wir auf Fragen aufklärende, ehrliche Antworten geben können und man danach das Gefühl hat, sie vertauen uns. Mit Quellenangaben kann ich dir leider nicht dienen, weil ich hier im Forum keine Namen und Details preisgebe.
Viele Konsumenten glauben den Medien, der Werbung und div. Randgruppierungen einfach alles und haben keine Ahnung, welche Machenschaften und Hintergründe sie damit unterstützen. Der mündige Bürger und Konsument sollte sich in seinem eigenen Interesse in allen lebenswichtigen Dingen weiterbilden und versuchen die Zusammenhänge zu verstehen, anstatt sich berieseln und manipulieren zu lassen.


Name: teilchen antwortet um 16-06-2013 22:53 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

Ach 50plus

Du weißt wieder einmal alles. Wenn Du nur wüsstest, wie Du selber der Werbung auf den Leim gehst.
Mit Quellenangaben meine ich Ergebnisse von Studien, die allgemein anerkannt und zugänglich sind, nicht die Einzelmeinung Deiner Bekannten.


Name: teilchen antwortet um 16-06-2013 22:56 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

Ein Gedankenspiel:
Der Möbelhandel wirbt nicht mit einem Tischler, der mit dem Handhobel ein Stück Holz bearbeitet.
Die Kosmetikindustrie wirbt nicht mit einem Drogisten, der aus kleinen Fläschchen allerhand Chemikalien liebevoll zusammenschüttet.
Die Autoindustrie wirbt nicht mit dem Mechaniker, der den Motor zusammenschraubt.

Was wäre wenn...
...der Lebensmitteleinzelhandel nicht mehr mit idyllischen Bildern vom Bauernleben werben würde oder gar nicht mehr dürfte?


Name: 50plus antwortet um 16-06-2013 23:06 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Mir ist völlig klar, dass ich manchmal der Werbung auf den Leim gehe. Ich behaupte trotzdem, dass man sich an mir recht oft die Zähne ausbeißt, weil ich nicht jedem Trend gedankenlos nachlaufe und auch schon mal gegen den Strom schwimme. Ich lasse mich nicht gerne über den Tisch ziehen und entscheide schon selbst, in welchen Bereichen und wie weit ich mich "verführen" lasse. Ich möchte mich quasi als ziemlich werbeimmun bezeichnen.;-)

Name: teilchen antwortet um 16-06-2013 23:28 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

Jaja, werbeimmun, das sagen sie alle.
Irgendwann muss aber einmal jemand erzählen, dass es Weiß- und Buntwaschmittel gibt. Wozu ein Klarspüler gut ist. Dass die eine Zahnpasta Fluor enthält, und die andere Calcium. Dass der eine Handytarif viel weniger kostet als der andere. Dass es morgen beim Supermarkt XY zwei Kisten Bier zum Preis von einer gibt.
Irgendwann muss einmal erklärt werden, was die Produkte können, selbst wenn Du nur wissen willst, wo gerade ein Produkt billiger zu haben ist. Ohne Werbung würdest Du das alles nicht erfahren.
Soviel zum Thema werbeimmun.


Name: 50plus antwortet um 16-06-2013 23:41 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Aber was ich eigentlich sagen wollte:
Mich stört, dass man mit märchenhaftem Kitsch die Landwirtschaft bewirbt, bzw. großteils der Handel die Lebensmittel bewirbt.
Noch mehr aber stört mich, dass man laufend mit hinterlistiger Falschheit Antiwerbung für die Landwirschaft betreibt und immer wieder die Bauern als Schuldige missbraucht. Dass man damit in der Bevölkerung nur Neid schürt und die Lebensmittelpreise niedrig hält oder seine eigene Profitgier befriedigt.
Wissenschaft und Forschung sollte gefordert sein, die Produkte der Großkonzerne unabhängig zu überprüfen, sodass der Bauer nicht ständig den schwarzen Peter abgeben muss.
Wir Bauern wollen klare Vorgaben, gerechte Preise und faire einheitliche Produktionsbedingungen. Es kann einfach nicht sein, dass wir Lebensmittel importieren, die wir österreichischen Bauern niemals so produzieren dürften.
Wovon sollten wir Bauern die Öffentlichkeit überzeugen müssen? Dass sie täglich etwas zu essen brauchen?

Name: tch antwortet um 17-06-2013 00:02 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@50plus"Viele Konsumenten glauben den Medien, der Werbung und div. Randgruppierungen einfach alles und......"

Welchen Anteil in Prozent hat einen Randgruppe maximal?

Sind ca. 35000 Milchbauern eine Randgruppe?
Wenn ja, warum soll man dann glauben was von dieser Gruppe "kommt"?
Sind "Schweinebauern" keine Konsumenten?
Lassen sich Bauern nicht manipulieren?

Wie lange dauert es bis aus einem abgehausten Bauern, ein unmündiger Konsument wird?
Wie kommt in eine eingeratete Nichtlandwirtin der Hausverstand? (Das wäre noch irgendwie erklärbar....nicht Jugendfrei)

Wie schaft es ein Nichtlandwirt, wenn er in eine Landwirtschaft einheiratet dass er mit Hausverstand geimpft wird? (steht mir ev. bald bevor....:-) noch ohne Hausverstand und nicht Werbeimmun)
Weichende schlaue mit Hausverstand bestückte Erben... wie lange dauert es bis diese degenerieren?

50 plus- kann es sein das Du auch nur eine zuagraste bist?
Du erinnerst mich irgendwie an einen ..A Kontrollor :-)
tch

Name: 50plus antwortet um 17-06-2013 00:11 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@tch
Schlaf gut!

Name: MF7600 antwortet um 17-06-2013 04:21 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@tch
spätestens wenn du beim beim Bundesheer anheuerst ists vorbei damit...

Name: MF7600 antwortet um 17-06-2013 04:26 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Werbung für die Landwirtschaft sieht so aus:


 

Name: MF7600 antwortet um 17-06-2013 04:29 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
oder so:
 

Name: MF7600 antwortet um 17-06-2013 04:57 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
http://www.trueenvironmentalists.com

wahre Umweltschützer!


 

Name: helmar antwortet um 17-06-2013 07:15 auf diesen Beitrag nach oben

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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Hallo MF 7600....und so etwas vermisse ich in unseren Landen. Ich könnte aus dem Stand etliche helle, luftige Kuhställe nennen in welchen sich um die 40 Kühe sichtlich wohlfühlen. Aber das will der Handel nicht und jene welche " um die Förderung der kleinen Höfe kämpfen" schon gar nicht. Man meint den Menschen das Bild der armen Bauern raufdrücken zu müssen anstatt selbstbewusst zu zeigen was Landwirtschaft kann. Und die kann sehr oft verdammt vieles und das gut.
Auch die Menschen sind nicht so dumm wie manche glauben, denn erst weil in Realität halt die Sache anders ist als im herzigen Werbespot, kommen manche der oft zitierten "Mißverständnisse" zu tragen.
Mit einer gewissen Erheiterung stelle ich fest das bei keinem der Ampferidyllewerbespots der Stall der glücklichen Kühe gezeigt wird und die Kamerafahrt auch eher selten ein Bild des Hofes zeigt. Das wird wohl seine Gründe haben...;-).
Mfg, Helga

Name: biolix antwortet um 17-06-2013 08:39 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
GM !

na ja, industrielle Landwirtschaft passt halt nicht in das bäuerliche LW Bild von Ö ..

Habe mir die Videos nicht angesehen, haben grad silier und Heu Streß, aber zeigen sie das sptizen auch mit Gasmaske oder die Schweineställe oder die Verladung und Tötung z.b. von Hühnern am Fließband wie bei "we feed the world" ?

So wird es wohl 50 plus wollen, eben ehrlich...

lg biolix

Name: 50plus antwortet um 17-06-2013 09:05 auf diesen Beitrag nach oben
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Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@helga
100 % Zustimmung!

@biolix
Da lob ich mir die Schule am Bauernhof bei der diplomierten Biobäuerin, die die abgemagerten Asylschweinchen vor die Kamera bringt. Mich würde interessieren, ob man für solche Tiere Futtergeld und Pflegegeld (öffentliches Fördergeld) bekommt, oder ob die auf Kosten der Bäuerin gefüttert werden. Mit solchen Tieren kannst du die Welt nicht füttern, die würden nach der Schlachtung bei der TKV landen.
Streichelzoo sollte sich Streichelzoo nennen und nicht Schule am Bauernhof!
Soweit hat man die Bevölkerung gebracht, dass sie lieber bezahlt für Tierasyl, als für Lebensmittelversorgung, denn vom Draufzahlen kann keiner leben, weder der Lebensmittelerzeuger, noch der Tierasylbetreiber.

Name: teilchen antwortet um 17-06-2013 09:28 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

Es ist ganz einfach:
Die Spots die Euch hier gefallen machen Werbung für die Landwirtschaft.
Das Ziel dieser Spots ist, Landwirtschaft zu erklären. Das ist ähnlich wie eine Belangsendung über die Anliegen der Stahlindustrie oder der Apotheker. Man will damit auf die eigenen Anliegen aufmerksam machen.
Was diese Spots nicht können ist Produkte verkaufen.

Der Handel macht aber Werbung um Produkte zu verkaufen, es ist seine Aufgabe das zu tun.
Er hat nicht die Aufgabe Werbung für Landwirtschaft zu machen.
Er macht evtl. Werbung mit Landwirtschaft aber nur mit dem Ziel Produkte zu verkaufen, aber nicht um Landwirtschaft zu erklären.

Ihr dürft also nicht vom Handel erwarten, dass er Werbung für die Landwirtschaft macht, sondern das muss Eure Interessensvertretung tun.


Name: Steff23 antwortet um 17-06-2013 09:35 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@teilchen!

Du hast ja keine Ahnung was der Mensch alles glaubt wenn er es im Fernsehn sieht. Frei nach dem Motto: Wer nichts weiß muss alles glauben.
Mir ists wurscht was da für ein Produkt beworben wird, aber dass das auf kosten der LW passiert regt mich auf.
Diese scheinheilige Welt ist einfach Konsumententäuschung und nicht die Realität. Und daher kommen auch die Probleme das z.B. die Bevölkerung nicht verstehen will warum ein LW einen Schweinestall baut.

Die Videos vom MF7600 finde ich super. Auch in Österreich sollte den Menschen wieder bewusst werden wer ihre Lebensmittel produziert....

mfg
Steff

Name: ginzo antwortet um 17-06-2013 09:38 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@teilchen, Landwirtschaft zu erklären versuchen . ich habs 30 Jahre probiert: Ich bin zur
Erkenntnis (leider) gekommen, daß es niemand kapiert, versteht. Genauso probier mal
einem Unselbständigen das öpul und agrarförderwesen zu erklären; das erste was d hörst -
den Bauern kanns nicht schlecht gehen, die haben Traktoren, wo die Vorderräder größer sind
als ich. usw....
Hab grad im Kurier das gelesen - ich kann mir vorstellen, was sich die Leser (die nicht wenige sind
und v. a. keine Bauern) da denken.

Der Kurier schreibt wieder Fakten.
http://kurier.at/politik/eu/billigimporte-eu-finanziert-kaefig-tierhaltung-in-tuerkei-ukraine-und-china/15.984.030
 

Name: teilchen antwortet um 17-06-2013 09:51 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

@ginzo

Ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte nicht, Landwirtschaft im Detail zu erklären, sondern ganz allgemein einen Spot über Landwirtschaft zu machen.

@alle

Bitte denkt einmal daran, was ein TV-Spot kostet, und dass damit auch ein Ziel verbunden sein muss. Es wird gemessen, wieviele Produkte nach der Ausstrahlung einer TV-Kampagne im Supermarktregal verkauft werden.
Oder die Marktforschung evaluiert, wieviele Menschen nach der Kampagne ein Produkt oder eine Marke kennen.
Ein TV-Spot muss sich rentieren.

Was könnte das Ziel eines Spots über Landwirtschaft sein? Wenn man viel Werbegeld dafür ausgibt, muss man sich auch klar sein, was man damit bewirken will. Was für einen Vorteil soll es geben, wenn die Bevölkerung mehr über Landwirtschaft erfährt.
Was erwartet Ihr von der Bevölkerung, das sie tut, wenn sie eine Kampagne über Landwirtschaft sähe?


Name: teilchen antwortet um 17-06-2013 09:54 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

Interessiert Ihr Euch für die Anliegen der Ärzte? Der Lehrer? Der Installateure?
Würdet Ihr Euch dafür einsetzen, dass die Spitalsärzte nicht mehr so viel arbeiten müssen und mehr Ruhepausen haben?
Das wären z.B. deren Anliegen.
Und damit Ihr jetzt nicht sagt, die Landwirtschaft ist viel wichtiger:
Ärzte sind auch wichtig, spätestens dann, wenn man am Wochenende eine akute Operation braucht und es ist nur ein Turnusarzt da.


Name: teilchen antwortet um 17-06-2013 09:56 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

@steff23

Wenn es Dich aufregt, dass auf Kosten der LW ein Produkt beworben wird, dann solltest Du Dich dafür einsetzen, dass der Handel in der Werbung keine idyllischen Bilder über Landwirtschaft mehr zeigen darf.


Name: ginzo antwortet um 17-06-2013 10:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@teilchen, hallo
ich habs ja auch allgemein gemeint: und ich kann mit den vielen Suggerierungen auch gut leben
und denke mir meinen Teil dazu. Und da bin ich ganz bei Dir - es muß sich alles rentieren.
Jedoch ist es um einiges schwieriger mit Menschen zu diskutieren, die 0ahnung von Lw haben.
So denken auch (vom Schweiß der Bauern nichtsahnende) Konsumenten. Es ist immer im
Hinterkopf derselben - würd sichs nicht rechnen - täten`s es nicht. Daß viele von der Substanz
leben, wollen die nicht glauben: In der Pflege(sache) älterer Menschen, die 24 Stundenpflege
benötigen, wirds eh deutlich - aber verstehen tuns die trotzdem nicht.

Die von Dir angeregte Kampagne über Landwirtschaft müßte so gestaltet werden, als würde es
Schulstoff für Pflichtschüler sein. Ansonsten denke ich, wenn nicht sämtliche Vorurteile weggeräumt
werden dabei, ist sie vergebens.

Und da ich grad beim Posten bin:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1419240/EULaender-finanzieren-Kaefigeier-mit?_vl_backlink=/home/index.do
verrät einige Zahlen dazu.
Ich bin neugierig, was und wann der Standard dazu was schreibt, oder die Krone.
Ich hab schon eine Wortfolge gewählt, wenn ich dazu mit Konsumenten diskutiere.


 

Name: MF7600 antwortet um 17-06-2013 13:02 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@teilchen

diese spots brauchen keine produkte verkaufen, denn urprodukte für lebensmittel werden sowieso gekauft ob man will oder nicht.

sie zeigen eben eine moderne, produktive, reale landwirtschaft.

und ja biolix auch die haltung, der transport und das schlachten tiere gehört gezeigt.

http://www.youtube.com/watch?v=VqBJ7UgEhiE

http://www.youtube.com/watch?v=jix4qnK8PKI

http://www.youtube.com/watch?v=zwkkUwCc-Rc

http://www.youtube.com/watch?v=tLkkJ2VGMKk

Name: Christoph38 antwortet um 17-06-2013 13:07 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
die öffentlichen Kassen sind überall leer, da ist es nur logisch dass Begehren nach Subventionen nicht auf fruchtbaren Boden fallen
insgesamt hat die bäuerliche Produktionsweise ein gutes Image

Name: biolix antwortet um 17-06-2013 13:53 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Hallo 50 plus !

wie kommst jetzt auf eine "abgemagertes Schwein" auf einem Schule am Bauernhof Betrieb ?

Ich will eher von dir wissen, was soll gezeigt werden, bei der Ö Pommeswerbung von MC Donalds, das hier 9 mal Pflanzenschutz auf die Kartoffel gespritzt wird ?

Bist du der Meinung das sollen die Menschen echt im Fernsehen sehen und wissen ?

lg biolix

Name: MF7600 antwortet um 17-06-2013 14:34 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
ja natürlich, was soll schlecht sein am pflanzenschutz?
es wird ja auch danach geschaut dass die verarbeiteten lebensmittel nicht verderben.
oder reinigen die beim mc donalds ihre restaurants mit brennesseljauche und hornspänen?

mulchabdeckung und no till im kartoffelanbau ist natürlich das optimum um die pflanzengesundheit zu erhalten.


Name: teilchen antwortet um 17-06-2013 21:58 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

Hallo Ginzo,

Verständnis für die Landwirtschaft kann man nicht mit Werbung erzeugen, sondern mit Öffentlichkeitsarbeit. Da fängts einmal an.

Solche Spots wie MF7600 sie zeigt, passen nicht in einen Werbeblock. Sie wären in dieser Länge viel zu teuer und leider auch zu uninteressant. Die TV-Zuseher würden sofort wegkzappen.
Es ist eine Tatsache, dass sich die breite Öffentlichkeit nicht wirklich für die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft interessiert. Warum sollte sie auch? Wir interessieren uns auch nicht für die Arbeitsbedingungen von anderen Berufsgruppen.
Es ist nicht so leicht, eine große Menge Menschen für die eigenen Anliegen zu interessieren.

Die Wettbewerbsverzerrung gibt's auch in anderen Branchen, dafür geht einfach niemand auf die Straße oder unterschreibt Petitionen.
Da kann man sich von den Tierschützern einiges abschauen. Sie haben erkannt, dass man Öffentlichkeitsarbeit nur mit unkonventionellen Methoden machen kann.
Ohne in der Sache auf ihrer Seite zu stehen, muss man anerkennen, dass sie verstehen, gehört zu werden und in die Medien zu kommen.
Sie kämpfen gegen viel Werbegeld an, das auf der Seite des Handels ausgegeben wird. Ohne Werbegeld muss man eben mit anderen Methoden auffallen.


Name: teilchen antwortet um 17-06-2013 22:04 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

MF7600

Klar brauchen die keine Produkte verkaufen, denn sie spielen im B2B-Markt, also Unternehmen zu Unternehmen, ohne Konsumenten anzusprechen.
Warum werden diese Spots gemacht? Und wer bezahlt sie?

Die Videos die Du noch hereingestellt hast, sind für die breite Öffentlichkeit uninteressant. Das muss man leider sagen. TV-Sender haben primär das Interesse dass die Zuschauer dabei bleiben, und dass sie dafür gutes Werbegeld für die Werbeblöcke verlangen können.
Wenn sie keine Sendungen bieten, die die Zuseher sehen wollen, wird auch keine Werbung dort bezahlt, und der Sender kann früher oder später zusperren.
Solche Dokus wie die von Dir hereingestellten schaut man sich nur an, wenn man ein besonderes Interesse daran hat, also aus der Landwirtschaft kommt oder sonst beruflich damit zu tun hat, oder wenn man Tierschützer ist.


Name: MF7600 antwortet um 17-06-2013 22:26 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@teilchen
supa, bei dir hat es schon mal gewirkt, denn du hast sie schon gesehen.

natürlich sind solche kurzen dokus zu lang für werbespots im tv.

ich stelle mir Werbung so vor wie die ersten 3 aus south dakota.

oder so wie die werbung beim super bowl.
http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/wirtschaft/sn/artikel/rekord-werbung-bei-super-bowl-kostet-vier-mill-dollar-45422/

und dann dasssss MODERNE LANDWIRSCHAFT!!!
für Teilchen völlig uninteressant ;-)
und das schlussbild vor einem megamassentierhaltungsstall...


 

Name: MF7600 antwortet um 17-06-2013 22:36 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@teilchen
vermutlich liegt es daran, dass du von guter werbung nicht viel ahnung hast...

solche werbespots könnte doch der bauernbund und die landwirtschafltliche interessensvertretung machen.
mal den unnötigen bürokratieapparat ausmisten und stattdessen vernünftige werbung von moderner landwirtschaft machen.
seitenlange eigenwerbung in der bauernzeitung sehe ich als eher nicht sooo effizient an.



Name: MF7600 antwortet um 17-06-2013 22:41 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
ich gehe noch weiter, ich denke sogar ein eigener farm/landwirtschafts- tv Sender wäre ein richtiger hit.

Name: teilchen antwortet um 17-06-2013 23:28 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

Ich hab sie nur angeklickt, und als ich Titel und Länge der Videos gesehen habe, sofort weggeklickt. Leider.
Ja vermutlich liegt es daran, dass ich von guter Werbung keine Ahnung habe... ;-)

Noch einmal die Frage:
Wer bezahlts und was solls bringen?
Jede Werbung muss einen ROI haben.
Ein Spot im Hauptabendprogramm des ORF kostet 5.000-12.000 Euro.
Um wahrgenommen zu werden, brauchst Du nicht, 5 sondern 50 Spots, also 400.000 Euro sind weg wie nichts.


Name: MF7600 antwortet um 18-06-2013 07:15 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@teilchen
was sind schon 400000€?

wenn du ahnung von werbung hättest würdest du beim superbowl werbung mit landwirtschaft machen, da sehen nämlich 110mill. menschen zu und ein spot kostet 4 mille.




Name: Tyrolens antwortet um 18-06-2013 07:55 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Werbung muss einen ROI haben? Dann dürfte es viele Werbesujets gar nicht geben.
Das Hauptproblem der Branche ist, dass sie unheimlich unkreativ geworden ist.
Gratis-Werbung für die Landwirtschaft, zur vermutlich besten Sendezeit überhaupt:

http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

Name: teilchen antwortet um 18-06-2013 08:18 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

@MF76000

Wir diskutieren hier über die österreichische Landwirtschaft, also es macht wenig Sinn, den Amerikanern um 4 Mio Euro die österreichische Landwirtschaft näher zu bringen.
Um 400.000 Euro kannst Du in Österreich schon eine 3-4 Wochen-TV-Kampagne machen.
Beim Superbowl musst Du auch bedenken, dass 110 Mio Menschen zwar die Superbowl sehen, aber längst nicht aber jeden Werbeblock.
Es gibt sogar Messungen vom Wasserverbrauch in Großstädten, es gibt genau während der Werbepausen immer einen Höhepunkt - die Werbepause zum Klogehen. Naja, und Bier und Chips holen.
Ein Spot bei der Superbowl hat zwar eine große Wirkung, aber nur wenn auch Werbung drumherum gemacht wird. Würde eine vollkommen unbekannte Marke bei der Superbowl werben, würde man wahrscheinlich gar nicht einmal hinschauen.

Zum Thema ROI - Du kannst Dich ja einmal bei Deiner Interessensvertretung informieren, wie leicht oder schwer es ist, 4 Mio Euro für Werbung aufzustellen.


@Tyrolens

Bitte genau lesen: COMMERCIAL. Das bedeutet bezahlte Werbung.
Kein Sender der Welt würde diesen Spot gratis senden.
Die Medien differenzieren klar zwischen redaktionellem Content und bezahlter Werbung. Alles was dem Interesse einer Gruppe dient, muss als Werbung erkennbar sein und dafür wird auch bezahlt.

Die Redaktionen entscheiden, was sie redaktionell bringen, und was die Allgemeinheit interessieren könnte. Ihr Ziel ist es, möglichst interessante Nachrichten zu bringen und die Zuseher bei ihrem Sender zu behalten.
Wegen Werbung bleiben die Zuseher nicht, man muss schon froh sein wenn sie trotz Werbung bleiben.


Name: Tyrolens antwortet um 18-06-2013 09:13 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
Trennung von redaktionellem Teil und Werbung??? Der war gut... das ist die größte Illusion, die in der Branche herum geistert.

Im Grunde müssen wir nicht über Werbung im TV diskutieren, weil TV, so wie wir es kennen, ohnehin sterben wird. Die Zukunft läuft über's Internet und dabei gibt es ungleich mehr Möglichkeiten, Werbung zu platzieren.

Der Stellenwert der Landwirtschaft in der Berichterstattung ist relativ. Er ist momentan mehr von Gutmenschelei geprägt, was sich vielleicht ändern wird, wenn Nahrungsmittel nicht mehr unbegrenzt verfügbar sind.



Name: MF7600 antwortet um 18-06-2013 23:04 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?
@tyrolens
absolut richtig, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!!

@teilchen
ích weiß zwar nicht was deine höhepunke mit mit bier und chips in großstädten zu tun haben, doch ich denke dass die amerikaner gerade von werbung machen eine ahnung haben.

ich freue mich das ich dich als laien in sachen werbung überzeugen konnte wie sie mit der von dir eher als uninteressant empfundenen landwirtschaft dort realistische werbung in großem stil machen.

liegt vielleicht auch an dem defizit deines wissens von moderner landwirtschaft.

da wir in österreich nicht mal 1/30tel der bevölkerung der USA haben müsste der werbespot bei uns auch günstiger sein als dort ;-)



Name: teilchen antwortet um 19-06-2013 08:40 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Kann die Landwirtschaft in der Öffentlichkeit nicht überzeugen?

@Tyrolens

Hast Du Erfahrungen damit als Werbetreibender redaktionellen Content zu beeinflussen? Bitte erzähl.

Und Nahrungsmittel sind schon jetzt nicht unbegrenzt verfügbar, was ändert das an der Berichterstattung?


@MF7600

Ad Höhepunkte im Wasserverbrauch in den Werbepausen
Ich weiß, dass Du genau verstanden hast was ich meine.

Überzeugt hast Du mich von nichts, weder von Deinem Wissen noch mit Deinen Argumenten. Wir diskutieren hier lediglich, wir haben verschiedene Meinungen, das ist alles.

Diese Frage ist noch offen geblieben:
Wer bezahlts und was solls bringen?



 

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Die Genossenschaftsmolkerei Fonterra muss mit einem deutlichen Rückgang des Rohstoffangebotes in Neuseeland zurechtkommen. Die Weidequalität litt in den vergangenen Monaten unter der Trockenheit, wodurch die Milchproduktion stark zurückging.

Österreichische Bundesforste erzielen 2012 bestes Ergebnis seit Neugründung

Deutliche Steigerung von Betriebsleistung und EBIT Wien, 14. Mai 2013 (aiz.info). - Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) konnten 2012 ihr bestes operatives Ergebnis seit der Neugründung vor 15 Jahren verzeichnen.

Stabile Verhältnisse am EU-Schweinemarkt

Die Notierungen für Schlachtschweine tendieren großteils seitwärts. Die Kalenderwoche 20 brachte in Deutschland und Österreich gleichbleibende Preise. Die Prognose deutet auf stabile bis leicht steigende Preise in den nächsten Wochen hin.

Mitgliedertreffen der FIH Fleischrinderzüchter

Am 4. Mai fand das diesjährige Züchtertreffen aller FIH-Fleischrinderzüchter an der OÖ Besamungsstation in Hohenzell statt. Obmann Johann Harsch konnte über 40 Züchter sowie Geschäftsführer Dr. Josef Miesenberger und den tierärztlichen Leiter, Mag. Franz Viehböck begrüßen.

Dänemark exportiert unverändert viele Schweine

Ferkel im Gewichtsbereich von 15 bis 50 kg aus Dänemark waren im ersten Quartal 2013 gefragter als 2012. Das hohe Niveau an Schweineexporten aus Dänemark konnte von Januar bis März 2013 beinahe in allen Tierkateogrien gehalten werden.

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