Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?

Antworten: 9
Name: hans_meister 06-05-2015 16:00
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
Wer seinen Mehrfachantrag abgibt muss vorher unterschreiben, dass er die eAMA Nutzungsbedingungen voll akzeptiert. Egal, welche Auflagen hier gemacht werden, der Landwirt hat sie zu akzeptieren, sonst wird der Mehrfachantrag nicht angenommen.

Muss den Landwirten alles Recht sein? Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
Name: Nuss antwortet um 06-05-2015 16:20 auf diesen Beitrag
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
Es gibt do etwas wie eine gesetzliche Interessensvertretung der Landwirtschaftlichen Betriebe die heisst

Landwirtschaftskammer

Genau hier ist das problem den bei der ausübung ihrer ureigenschaft kommt sie sehr oft in zwiespalt und konflikte ihrer eigener Interessen bzw. Ihrer Arbeiter(Bauetnbund etc.)

Am besten ist es wenn man sich selbst vertritt und sich nicht auf solche Institution verlässt.

Meine Meinung bzw. Erfahrung


Name: jomuehli antwortet um 06-05-2015 18:21 auf diesen Beitrag
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
das ist eine gute Frage. Ich sah einmal eine Volksanwaltsendung im Fernsehen wo ein Landwirt gegen die AMA klagte. Auf der einen Seite der Landwirt mit dem Volksanwalt und auf der anderen Seite ein Vertreter der AMA und und ein Vertreter der Landwirtschaftskammer. Ich traute meinen Augen nicht, der Vertreter der den Landwirt als Kläger unterstützen sollte steht auf der Seite des Beklagten. Anscheinend in Österreich möglich. Das ist als wenn ein Arbeitnehmer einen Unternehmer klagt und die Arbeiterkammer steht auf der Unternehmerseite. Gegenüber der AMA ist der Landwirt anscheinend wie im Mittelalter vogelfrei.

Name: hardl1266 antwortet um 06-05-2015 18:34 auf diesen Beitrag
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
natürlich der BB! solange der Bauer die Nutzungsbedinungen voll akzeptiert. weicht der Bauer von der vorgegebenen Linie ab, oder er fängt zu denken an falls noch möglich, ja dann wird es kritisch.

Name: RäöVM antwortet um 06-05-2015 19:53 auf diesen Beitrag
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
Das ist eine gute Frage. Bei der LK hat man schon das Gefühl, wenns darauf ankommt stellt man sich gern in die 2. Reihe. Natürlich LK beraten, aber nicht mehr.

Name: hubhel antwortet um 06-05-2015 20:06 auf diesen Beitrag
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
Niemand vertritt die Interessen
Der BB ist nichts als ein fetter aufgeblasener, sich selbst dicke Gehälter auszahlender unnötiger Apparat. WIrd sich auch nichts ändern, wenn weiterhin Pensionisten, die sich mit der aktuellen Materie und dem Papierwahn nicht auskennen, wählen dürfen...gibt es in keiner Standesvertretung
Der BB ist einzig allein ein Sprungbrett für windige Politiker, die oben angekommen, von Handschlagqualität ( für mich nur Arschtrittqualität ) und zu ihrem Wort stehen, dann nichts mehr wissen
BB und BBK sind lang überholte aufgeblasene, extrem geldvernichtende Institutionen !!!

Gegen die AMA ist Putin mit dem Kreml wie ein Faschingsscherz..so mächtig ist die AMA
Wenn man sich den Vorstand ansieht, wie viele hoch dotierte "Selbstsackanfüller" dort sitzen, über die niemand jemals etwas hört oder ob die überhaupt arbeiten.

Allein schon der Satz in den AMA Bescheiden ist Hohn pur
"Ein Rechtsmittel ist nicht zulässig"... tüpisch Diktatur

Name: Fallkerbe antwortet um 06-05-2015 21:31 auf diesen Beitrag
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
Ein Anwalt deiner Wahl vertritt deine Interessen gegenüber der AMA.
Natürlich gegen entsprechendes Honorar

Name: G007 antwortet um 06-05-2015 21:54 auf diesen Beitrag
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
Warum die bäuerliche Interessensvertretung in Österreich einen so schlechten Ruf hat, erklärt sich aus folgenden Fakten.
Es ist der unerträgliche Filz von Landwirtschaftskammer, Bauerbund, Raiffeisen und AMA, wo etliche Personen in jeder der genannten Organisation eine oder mehrere (Auer und Raiffeisen)Funktionen hat. Sie halten sich halt als unverzichtbare Persönlichkeiten, auch wenn sie schon lange in Pension sind!
Das da aus der Interessensvertretung nicht viel rauskommen kann, versteht schon jedes Kind.
Es kann niemand mehreren Herrn dienen, daher gehört mit solchen Machenschaften aufgeräumt.
Von einigen wird die bäuerliche Vertretung eh schon als Kasperltheater angesehen.
Aber solange sich die Bauern alles gefallen lassen, wird es so in dieser Machart weitergehen.

Köstinger und Schultes bei der Jubelmeldung über 20 Jahre EU.

"Österreich ist nicht Opfer, sondern Gestalter in der EU."
Dümmer geht es wohl nimmer.

http://www.bauernzeitung.at/?+Schultes++Biooekonomie+ist+mehr+als+OElersatz++ndash++Hightech+aus+Bauernhand+&id=2500%2C1068765%2C%2C%2CY3Q9NiZzUXU9JTIwJmJhY2s9MQ%3D%3D

Name: G007 antwortet um 06-05-2015 22:03 auf diesen Beitrag
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
Hier der Link!
 

Name: jasowas antwortet um 06-05-2015 23:39 auf diesen Beitrag
Wer vertritt die Interessen der Landwirte gegenüber der AMA?
Politischen und gesellschaftlichen Filz halte ich grundsätzlich gar nicht für so schlecht.
Gute Vernetzung hat unbezahlbare Vorteile.
Problematisch wird es dann, wenn beim Interessenvertreter der eigene Vorteil bzw. die Interessen einzelner Gebiete und Gruppen im Vordergrund stehen, dann fühlen sich alle anderen benachteiligt und hintergangen.
Die die richtige Dosis zu finden fällt vielen "Volksvertretern" zunehmend schwer, wohl auch in Anbetracht von finanziellen Einflüssen.
Ich möchte so einen Posten sicher nicht, habe allerdings auch keine Hoffnung, dass mir jemand der nicht von mir direkt bezahlt wird, freiwillig und vorurteilslos hilft.
Also alles was ich selber für mich fragen, bewirken und erreichen kann, wird versucht.
Wenn etwas davon gelingt ist es gut, wenn nicht, muss ich auf keinen böse sein und werde einen anderen Weg für mich finden.
Von Interessenvertretern, welche sich (auch) von der Industrie (z.B. Bank, Pharma, Produkten) finanzieren lassen, halte ich genau gar nichts.

zur Eingangsfrage:
Der Landwirt kennt das gar nicht anders.
Er produziert ja auch, ohne dass er sicher weiss welchen Preis er dafür bekommt.
Die AMA ist inzwischen oft für einen beachtlichen Teil seines Einkommens zuständing. Das weis die AMA und benimmt sich auch so.
Früher wars es der Landesgraf der dem Bauern ein Stück Land zur Bewirtschaftung überliess und der Bauer durfte unterwürfigst seine Abgaben dafür entrichten.
Heute sind es Behörden wie die AMA, welche ihren finanziellen und behördlichen Einfluß auf die Landwirte entsprechend ausüben.
Hier muss jedoch jeder selber entscheiden, wie weit er sich diesen Instituitionen verkaufen will.
Anderseits muss auch gesagt werden, dass Bürokratie bei Landwirten nur funktioniert, wenn sie schnurgerade durchgezogen wird. Das kleinste Entgegenkommen wird von (vielen) Landwirten bis zum geht nicht mehr ausgenutzt.

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