Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?

Antworten: 10
Name: hans_meister 11-12-2014 11:08
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
Missverständnisse, Vorurteile und Ängste entstehen nicht von heute auf morgen. Sie entstehen durch eigene Wahrnehmung und werden von außen aufgebaut und geschürt. Jeder Lebensmittelskandal zerstört Vertrauen. Essen hat für alle Menschen eine existenzielle Bedeutung. Für die Mehrzahl sind Lebensmittel anonyme Erzeugnisse, umso wichtiger ist deshalb Vertrauen. Aber die Ängste und das gegenseitige Unverständnis zwischen den Lebensmittelerzeugern und den Verbrauchern nehmen zu.

Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten in heimische Lebensmittel zu stärken?
Name: martin2503 antwortet um 11-12-2014 12:01 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
Wo bitte haben Landwirte einen "Vertraungsdefizit"???
Wer sind die Verursacher diverser Skandale ( z.B. Görschitztal)
Solche gehören zur Verantwortung gezogen. Wahrscheinlich wieder ein U-Ausschuss nach dem anderen, und rauskommen wird nicht viel.

Name: Darki antwortet um 11-12-2014 12:06 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
Die Schuld daran tragen die \"Medien\" welche \"Meinungen\" gezielt beeinflussen, und in Richtungen drehen, welche nicht immer der Wahrheit entsprechen. -> Medienfreiheit bedeutet heutzutage ungestraft lügen und betrügen zu dürfen, dort gehört der Hebel angesetzt. Dann bräuchte man auch nicht erschüttertes Vertrauen wieder aufzubauen. ;-)

Name: Lammperl antwortet um 11-12-2014 12:19 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
Wir haben es nicht mit einen Vertrauensdefizit zu tun!

Problem:
1. mit einer Neid debatte,
2. wir werden gegeneinander ausgespielt Acker- Bergbauern,
3. Misstände die riesen Betriebe verursachen, können alle ausbaden,
4. die Betriebe haben sich in den letzten 15 Jahren so entwickelt, das viele in der Bevölkerung das nicht mitbekommen haben was da abgeht. Sie haben den einblick verlohren. Jetzt sehen sie das Ausmaß und kritisieren- aber es hat alles damit angefangen noch billiger Lebensmittel zu kaufen!

Wir können nur unsre Betriebe öffnen und versuchen die Bevölkerung zu informieren,
Aber:
1. Die hat andre Sorgen(Arbeitsplatz, Geld zum Leben, Urlaub,...)
2. warum sollen sie sich die Suderei anhören
3. wenn man Zahlen nennt (Umsatz) glauben sie das ist alles Gewinn(Neid)
4.Tierschützer kannst sowieso nicht überzeugen!

Direkvermarktung (ab Hof) stärken ist das Beste mittel!
Der Konsument kommt oft auf den Betrieb und sieht wie es erzeugt wird!


Name: daza17 antwortet um 11-12-2014 12:20 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
Nicht Viel !!

Weil die Medien und die Grosshandelsketten so viel Macht haben,da sie über dich einfach drüber fahren . (zb. Preisabsprachen bei Milch 1Liter 0,60ct.)
Wenn ich 5 leere Bierflaschen zurückbringe,bekommt man auch 0,60 ct. Das Passt nicht mehr zusammen.

Diese Frage sollte mann den Bauernbund Vertretern stellen ?

Es gibt immer Ausnahmen,aber ich glaub das die Ö-Landwirte top Qualität Produzieren.
Leider können wir den Preis für ein Produkt nicht Beeinflussen. Das können manch Grosse Firmen Schon..leider...?

MFG

Name: textad4091 antwortet um 11-12-2014 13:11 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
Was jeder sehrwohl tun kann: Keine unnötige Bildfläche für Skandale zeigen. Und naja, wenn der Zusammenhalt innerhalb der Bauernschaft besser wäre, wär preispolitisch sehrwohl was zu machen. Und nur so nebenbei: Wer sind denn faktisch die \"Besitzer\" von beispielsweiße genossenschaftlich organisierten Molkereien?
Selbiges gilt wohl für bäuerliche Vereine/ Organisationen wie z.B. Maschinenring ... wer sind die Mitglieder, wer tut was, und WER schreit dann am lautesten, wenn was nicht passen sollte.

Name: Ziegenbua antwortet um 11-12-2014 13:12 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
5 leere Bierflaschen sind 40 Cent

Name: grasi1 antwortet um 11-12-2014 17:45 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
5 leere Bierflaschen sind 40 Cent!

Ok, aber katzenmilch auf den Liter gerechnet kostet fast 5 Euro.
Wasser kostet zum Teil mehr als Milch, da ist jede Diskussion überflüssig.
Da stimmt's schon lange nicht mehr, das hat mit Vertrauen überhaupt nichts mehr am Hut.
Wir sollten vertrauen schaffen und andere missbrauchen es in allen erdenklichen weißen.

Name: rotfeder antwortet um 11-12-2014 19:29 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
Hallo!
Mir fallen da 2 Möglichkeiten ein. Erstens auf Bio umsteigen und zweitens auf die Ausbringung von Blaukalk zu verzichten.

Name: mitmart antwortet um 11-12-2014 19:59 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
Gar nichts.

Man muss sich ja das auf der Zunge zergehen lassen, da schimpft sich der Verein: Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit frisst wahrscheinlich Unmengen an Steuergeld und wenn sie mal was finden brauchts ein 3/4 Jahr bis ans Licht kommt was sie ermittelt haben.
Jetzt spielts wieder das typische österreichische: "Er wars" Spiel und die Schuld wird von einem zum anderen geschoben bis die Trotteln die ihr Kreuzerl machen sollen es eh wieder vergessen haben.
tu felix austria.........

Name: heribertniessl antwortet um 11-12-2014 22:47 auf diesen Beitrag
Was kann der einzelne Landwirt tun, um das Vertrauen der Konsumenten zu stärken?
Die meisten Landwirte sind nicht Lebensmittelerzeuger sondern Urproduzenten. Vertrauen zu schaffen ist meiner Meinung nach Aufgabe der Verarbeiter und des Handels. Die Landwirte sollen sich darstellen wie sie sind. (Massentierhalter, intensive Ackerbauern usw.). Viele Lebensmittelskandale gehen nicht von der Landwirtschaft aus (falsch deklarierte Pferdesalami in Kärnten, hoffenflich auch der HCB Skandal im Görtschitztal usw.). Mißverständnisse entstehen dann, wenn den Konsumenten die heile Welt der Landwirtschaft vorgegaukelt wird.

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