Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?

Antworten: 17
Name: hans_meister 14-04-2014 10:37
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Die USA drängt auf einen freien Zugang zum europäischen Nahrungsmittelmarkt. Das größte Freihandelsabkommen der Welt (für 800 Mio. Menschen), wird im geheimen verhandelt. Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Name: baerbauer antwortet um 14-04-2014 10:50 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
nein

Name: barneyvienna antwortet um 14-04-2014 11:28 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Ihre Gen-gebastelten Lebensmittel können sich die Amis behalten, meiner Meinung nach.
Ist schon eine Unvorsichtigkeit der EU, dass genverändertes Tierfutter-Soja in der EU verfüttert werden
darf, und genveränderte Lebensmittel-Grundstoffe auf Verpackungen nicht mal deklariert werden müssen.
Die Allergie-Welle lässt grüßen.

Name: gg7 antwortet um 14-04-2014 12:07 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Sind ja eh demnächst Wahlen, muß man ja nicht Marionetten wählen, die überall Ja und Amen sagen, und die Bevölkerung hintergehen, sonder die, die etwas EU kritischer sind!
Also etwas nachdenken, wem man das kreuzerl gibt

Name: JDriver antwortet um 14-04-2014 12:13 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
tja ist halt eine wirtschaftspolitische Frage. Und jene die daraus einen Vorteil ziehen sind sicherlich nicht die produzenten auf eu-ebene. meiner meinung nach wird der eu-raum mit ami lebensmitteln und zu verarbeitenden erzeugnissen mit sicherheit überschwemmt, was die preisspirale für uns als eu-produzenten weiterhin nach unten drückt.


Name: agromueller antwortet um 14-04-2014 16:43 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?

TTIP
Das Huhn schlägt dem Schwein ein partnerschaftliches Abkommen vor. Interessiert fragt das Schwein
wie diese Kooperation aussehen könnte. \"Wir kombinieren unsere Produkte und erzeugen aus meinen
Eiern und Deinem Schinken Hamendeggs\" führt das Huhn aus. Das Schwein zeigt sich zunächst
beeindruckt, wendet aber nach längerem Nachdenken erschrocken ein, dass es zur Lieferung des
Schinkens ja geschlachtet werden müsse. \"Nun, in jeder Partnerschaft wird einer der Vertragsteile
geschlachtet\" entgegnet das Huhn ungerührt.

Name: helmar antwortet um 14-04-2014 18:47 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Nein, müssen wir nicht....wir müssen keine Hühner, Steaks oder was immer aus den USA kaufen. Wir können es, aber müssen nicht...
Mfg, Helga

Name: JD 6120 antwortet um 14-04-2014 19:29 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
@ gg7 Du vergisst, dass genau diese EU kritische Partei vor ein paar Jahren einen gewissen Herrn Faymann unterstützte als dieser ganz ungeniert vor den Wahlen den pauschalierten lw Betrieben dieHälfte der Mwst nehmen wollte. Wenn sich nicht der Großteil der Bevölkerung gegen dieses Abkommen solidarisiert, wird es wohl kaum zu verhindern sein.

Name: JD 6120 antwortet um 14-04-2014 19:30 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
@ gg7 Du vergisst, dass genau diese EU kritische Partei vor ein paar Jahren einen gewissen Herrn Faymann unterstützte als dieser ganz ungeniert vor den Wahlen den pauschalierten lw Betrieben dieHälfte der Mwst nehmen wollte. Wenn sich nicht der Großteil der Bevölkerung gegen dieses Abkommen solidarisiert, wird es wohl kaum zu verhindern sein.

Name: Johannfranz antwortet um 14-04-2014 19:32 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
@gg7
ob uns Wahlen da helfen können ?
Welcher Entscheidungsträger oder Mandatar wird nicht schwach und vergisst den Wahlauftrag,
wenn ihm irgendein Lobbyist mit nem Schübl € - Fünfhunderter unter der Nase herumwachelt ?
Meinetwegen können die die neue Zusammensetzung des EU - Parlamentes auswürfeln.

Name: cowkeeper antwortet um 14-04-2014 19:44 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
wovor genau fürchten wir uns hier eigentlich? Die US-Amerikaner produzieren weder
Getreide,
milch,
Ölsaaten,
Fleisch,
billiger als wir in der EU, oder ist jemand anderer Meinung?
So ganz weis ich nicht wovor wir hier Angst haben, aber bitte vielleicht kanns wer erklären.
lg cowkeeper


Name: 2009 antwortet um 14-04-2014 20:22 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Hallo cowkeeper
Das kommt jetzt darauf an was am Ende der Verhandlungen herauskommt.
Bei einen Freihandelsabkommen gibt es unter anderem 2 wesentliche Punkte.
1. Zollfreiheit......Da kommt es darauf an welche Seite bis jetzt mehr Zölle bezahlt hat .Das waren bis jetzt die USA . Die EU verliert dadurch ein paar 100 Millionen Euro.
2.gleiche Standards!!!!!! Das heißt, alles in den USA erlaubte ist auch bei uns erlaubt,ohne wenn und aber.
Das dürfte das echte Problem darstellen .

schöne Grüße 2009

Name: helmar antwortet um 14-04-2014 21:04 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Hallo 2009...auch wenn was erlaubt ist muß man es ja nicht unbedingt machen, oder?
Mfg, Helga

Name: Hirschfarm antwortet um 14-04-2014 21:30 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Ja, insofern es dem internationalen Großkapital nützlich erscheint. Und ja da es anscheinend die Demokratie nicht schafft dagegenzuhalten.
mfg

Name: 2009 antwortet um 14-04-2014 21:47 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Hallo Helmar
Müssen muss man natürlich nicht ,aber man kann.......und das reicht schon um so mancher Verlockung zu erliegen. Was am ende rauskommt wissen wir ja nicht ,aber umsonst wird nicht im stillen Kämmerlein und unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt..... bis auf Vertreter der Industrie ,die dürfen ein und ausgehen wie es ihnen gefällt.
Wenn ich beim Paradebeispiel Chlorhendl bleibe .....in den USA erlaubt , folglich in Europa auch....... natürlich auch als Verarbeitungsfleisch ,wo es nicht so leicht auffällt .
Gleiches gilt für Nahrungsmittelzusätze, Hormonfleisch, Genmanipuliertes Getreide in Nahrungsmittel, nicht zu vergessen Deklarationen bei Lebensmittel........
Alles was bis jetzt vorsorglich in Europa unerwünscht war ,wird Tür und Tor geöffnet .Ob jetzt alles wirklich so negativ ist wie immer dargestellt sei dahingestellt.
Im nachhinein sind wir dann auf irgendeine Art und Weise schlauer. Mehr kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

schöne Grüße 2009

Name: ZMureck antwortet um 15-04-2014 12:43 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Hallo Leute,

Alles was man hier unter dem oben Geschriebenen herauslesen kann , ist , ICH WEISS NICHT !!!!!!

Ja Hans, wir müssen uns nicht alles gefallen lassen, aber es nützt nichts , sich zu fürchten und
jammern.
Wir erhalten enorme Chancen und Möglichkeiten heimische landw. Produkte überall Zollfrei zu
verkaufen. Natürlich benötigt dies ein bisschen Hirnschmalz vom Erzeuger der Grundprodukte über
den Verarbeiter bis zum interkontinentalen Vertrieb .
Wenn diese Schiene passt, dann verdienen alle ihre Goldbarren. Wenn nur einer schwächelt , können
auch die anderen zwei nichts ausrichten.

Genveränderter Mais in den USA wird hauptsächlich zur Bioäthanol produktion eingesetzt.
Wenn bei uns die Leute wüssten, welche Herbizidrückstände im Brotgetreide sind , würde vielen
das Grausen kommen.
Wenn auch hier ein Papier zusammengestellt wird, ist das noch immer ein geduldiges Ding.
Das Schlimme dran ist nur , daß es keiner liest um seine Vorteile daraus zu erkennen.



Name: fe antwortet um 15-04-2014 20:08 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
Nein,
wir müssen uns das nicht gefallen lassen.
Das grosse Problem bei diesem Freihandelsabkommen ist das \"unabhängige Schiedsgericht\".
Dieses entspricht weder demokratischer Grundlagen noch unserem Rechtsverständnis.
Wenn wir das zulassen werfen wir sogleich jegliche Demokratie und Rechtsstaat(was davon noch übrig ist) über Bord.
Z.B.:
Wird ein internationaler Konzern mit seinen Produkten, Methoden oder was auch immer Aufgrund der Ablehnung der Bevölkerung oder Politik aus Österreich ausgesperrt(Stichwort Gentechnik, Atomstrom, Klonen usw.), so kann Österreich bei diesem Schiedsgericht von selbigen Konzern auf Schadenersatz wegen eben dieser Ablehnung geklagt werden. Eine allfällige Strafe zahlt der Steuerzahler aus Österreich welcher aber keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des Schiedsgerichtes hat. Hier gibt es auch keine Berufung oder Revision und die Entscheidung erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Na ich bin hier ja kein Politik- oder geschweige denn Rechtsexperte, aber das ist das Ende der noch verbliebenen Demokratie ist und zugleich ein Freibrief für multinationale Konzerne zur Selbstbedienung am Kapital der Bevölkerung. Das liegt doch auf der Hand.

Ich kann hier beim besten Willen keinen Vorteil oder Gewinn für mich, meinen Berufskollegen,
aber auch nicht für all die anderen sehen.





Name: Johannfranz antwortet um 17-04-2014 12:41 auf diesen Beitrag
Freihandelsabkommen: Müssen wir uns alles gefallen lassen?
@Hirschfarm
Du bist mit \"internationales Großkapital\" der Kurzbezeichnung hierfür sehr elegant ausgewichen.


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