Auswahl der richtigen Getreidesorte
Die diesjährigen Ernteergebnisse zeigen, dass manche Sorten mit den widrigen Wachstumsbedingungen vergleichsweise gut zurecht kamen. Jetzt gilt es, die gesammelten Erfahrungen für die kommende Saison nutzbringend zu verwenden.
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stärkere Anfälligkeit für Netzflecken und Ramularia hat ihr in diesem Jahr etwas an Ertrag gekostet.
Vergleich von Triticale und Weizen
Bei Triticale verbleibt ein Großteil des Erntegutes auf den Höfen. Der energetische Futterwert entspricht jenem von Weizen bzw. ist nur wenig niedriger. In der Schweinefütterung wird Triticale wegen höherer Gehalte an essentiellen Aminosäuren geschätzt. Im Vergleich zu Weizen sind die geringere Standfestigkeit, die Auswuchsneigung und die größere Gefährdung durch den Mutterkornpilz nachteilig. Im Alpenvorland übertraf Triticale den Weizen im Mittel mehrerer Sorten um +8 bis +10 % (ohne Fungizid) bzw. +2 bis +6 % (mit Fungizid, Versuche 2007 bis 2010). Im Trockengebiet und auf sandig- schluffigen Lehmböden des Waldviertels erbrachten Triticale und Weizen ähnliche Erträge.
Weitere Details zu anderen Getreidearten und weiteren Sorten lesen sie in der aktuellen Ausgabe.
Autor: DI Michael OBERFORSTER und DI Clemens FLAMM, AGES Wien
Weiters in dieser Ausgabe:
Ackerbau in 5 min
Getreidebau 2010
Interview zum Maismarkt
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