Agritronica 2012 in Mold


am 19. Jänner 2012
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AGRITRONICA 2012: Highlights in der Bildungswerkstatt Mold

Die Bildungswerkstatt Mold war am 19.1. 2012 Austragungsort der AGRITRONICA. Die Veranstalter konnten sich über einen überwältigenden Besucherandrang freuen und an die 300 Besucher begrüßen. In der Landtechnikhalle informierten 16 zufriedene Aussteller über ihre Produkte und Dienstleistungen.
Mehr als 300 Interessierte besuchten die Agritronica 2012 in Mold.
Mehr als 300 Interessierte besuchten die Agritronica 2012 in Mold.
Die acht Fachvorträge und drei Praktikerbeiträge sind folgend in ihren Kernaussagen zusammengefasst.
Der Vormittag stand unter dem Motto Entwicklungen in der Traktortechnik und Anforderungen an die Treibstoffe.

Hr. Ing. Kurt Krammer, BLT Wieselburg, und Thomas Obereder, Obereder Gmbh, wiesen darauf hin, dass für einen störungsfreien Betrieb von Fahrzeugen ein sauberer, normgerechter Diesel B7-Kraftstoff bzw. Betriebsstoff AdBlue Voraussetzung ist. Die Lagerung in geeigneten und periodisch gereinigten Tanks ist unbedingt notwendig. Herr Manfred Pfleger; CaseIH Steyr Traktoren, erklärte, dass sich der CNG-betriebene Gastraktor „Natural Power“ im Entwicklungsstadium befindet und Messergebnisse bzgl. Verbrauch, Abgasemissionen und Leistung noch ausstehen. Herr DI Ewald Luger, BLT Wieselburg, erklärte wie technische Angaben bei Traktoren zu verstehen und die Vielzahl der verschiedenen Leistungsangaben zu verstehen sind. So ist auch bei der Leistungsfähigkeit der Hydraulikanlage nicht bloß auf den maximalen Betriebsdruck zu achten. Herr DI Dr. Jürgen Karner, Josephinum Research Wieselburg, referierte über bereits bestehende Einsatzmöglichkeiten von elektrischen Antrieben in der Landtechnik und hielt beim Blick in die Zukunft fest, dass der Trend nicht „Steckdose statt Zapfwelle“ sondern „Steckdose neben Zapfwelle“ lauten wird.

Am Nachmittag wurden Elektroniklösungen, deren Einsparungen und ihr Nutzen für die Landwirtschaft behandelt.

Über die Notwendigkeit von exakten RTK-Signalen und die Provideraktion im Wiener Becken berichtete Ing. Andreas Jaksch, LTC Korneuburg. DI Franz Handler, BLT Wieselburg, unterlegte mit Daten der notwendigen Auslastung die Wirtschaftlichkeit von teilbreitenspezifischer Ausbringung von Dünger und Pflanzenschutzmitteln. Herr Carsten Hühne, AEF, machte Hoffnung, dass durch die neue ISOBUS-Datenbank künftig Klarheit über Funktionalitäten verschiedener Maschinengespanne hergestellt wird. Herr DI Stefan Dworzak, Agromax Gutsverwaltung, Herr Johann Rasner, Landwirt in Loipersdorf/Neukirchen und Herr DI Patrick Noz, Gutsverwaltung Weinland Agrar Gmbh, gaben ihre Erfahrungen mit Parallelfahrsystemen, GPS-gestützter automatische Teilbreitenschaltung und ISOBUS-Anwendungen preis.

veröffentlicht: 20.01.2012 18:23